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Informationen und Adressen |
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| Schnellzugriff: PLAP -
AFP -
Beta HCG -
LDH |
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| Tumormarker, auch als Krebsmarker bekannt, sind Proteine oder andere
biologische Substanzen im Blut und/oder anderen Körperflüssigkeiten,
deren erhöhte Konzentration auf einen Tumor oder das Rezidiv, also die
Entstehung und das wiederkehrende Wachstum von bösartigen Tumoren, also
Krebs hinweisen können. |
| Diese sind für gewisse Tumoren spezifisch, und entweder ans
Tumorgewebe gebunden ( zelluläre Tumormarker ) oder Sie werden in einer
Körperflüssigkeit nachgewiesen ( humorale Tumormarker - lat. humor =
Flüssigkeit ). |
| Tumormarker werden von den entarteten Zellen selbst gebildet ( in diesem
Fall spricht man vom Tumorantigenen ) oder aber auch von dem gesunden
Gewebe - dem Körper selbst ( zb. Enzyme oder Hormone ). Vom gesunden
Gewebe deshalb weil es als auf das Wachstum des Tumors reagiert. |
| Tumormarker sind also Erkennungszeichen, die auf etwas ganz bestimmtes hinweisen
können. |
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Da Tumormarker jedoch auch im Blut gesunder Menschen vorkommen und ihre
Werte bei einzelnen gesunden Personen sehr unterschiedlich sein können (
auch gutartige Erkrankungen ), ist es nicht möglich, anhand eines
Tumormarkers die Diagnose und Spezifikation der genauen Tumorart /
Krebserkrankung zu stellen. |
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Die Werte der Tumormarker werden zb. auch durch von Krebserkrankungen
unabhängige Faktoren und Erkrankungen wie Rauchen, Schwangerschaft,
Erkrankungen der Leber ( zb. Leberzirrhose ), Erkrankungen der Niere,
Gifte und Infektionen beeinflusst. Außerdem können sich die Werte je
nach Labormethode unterscheiden, und sollten deshalb immer im gleichen
Labor bestimmt werden. |
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Darum sollte man sich aufgrund von erhöhten Werten nicht gleich
verunsichern lassen und in Panik geraten. |
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Ärzte verlassen sich daher für die Diagnosestellung und Therapieplanung
nicht nur auf die Tumormarkerbestimmung, denn Sie müssen auch während
der Therapie und in der Nachsorge immer andere Methoden wie klinische
Untersuchung, Biopsien oder Bildgebende Verfahren wie Ultraschall (
Sonographie ), Röntgen, Computertomographie ( CT ) oder
Magnetresonanztomographie ( MRT / MRI ) verwenden, um Diagnosefehler
und/oder Therapiefehler zu vermeiden. |
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Trotzdem besitzen diese Substanzen in der Medizin eine wichtige
Bedeutung. Sie eignen sich dazu, den Verlauf und den Erfolg einer
Krebsbehandlung zu beurteilen. Außerdem lassen sich so eventuelle
Rückfälle, sogenannte Rezidive, nach der Therapie frühzeitig erkennen.
Entscheiden ist dabei, vor Beginn der Behandlung einen Wert zu
bestimmen, mit dem sich alle danach gemessenen Werte vergleichen lassen.
( Referenzwerte, Differential - Diagnose ) |
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| Nachfolgend finden Sie Erklärungen zu Tumormarkern, die bei Verdacht
auf Hodenkrebs in Frage kommen, und für die weitere Therapiebegleitung
und Verlaufskontrolle verwendet werden. |
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PLAP ( Plazentare alkalische
Phosphatase ) 1. Wahl |
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| Das Isoenzym PLAP hat eine diagnostische Bedeutung beim
Hodentumor und Ovarialtumor. |
| Falsch positive PLAP Ergebnisse müssen bei Rauchern
beachtet werden. Bei Rauchern ist häufig mit erhöhten PLAP
Ergebnissen zu rechnen. Die eingeschränkte Spezifizierung bei Rauchern
und Veränderungen von Rauchgewohnheiten müssen deshalb bei der
Verlaufskontolle und Interpretation der PLAP Messwerte berücksichtigt
werden. |
| Bei Seminomen wird empfohlen die gleichzeitige
Bestimmung von HCG, LDH und PLAP durchzuführen, wobei der Marker PLAP
die höchste Sensitivität hat. In einer prospektiven Multicenterstudie
mit Seminom Patienten unter Verwendung der Tumormarker PLAP, HCG und dem
Enzym LDH waren 84% der Patienten mindestens mit einem Marker positiv.
Die meisten Seminom Patienten waren PLAP Marker positiv. |
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| Referenzbereich |
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Bereich |
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Einheit |
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0 - 100 |
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mU/l |
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Die folgenden Informationen wurden uns freundlicherweise von
med4you.at zur Verfügung gestellt. |
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AFP ( Alpha-Fetoprotein ) 1. Wahl |
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| AFP wird vom ungeborenen Kind (Fetus) in der Leber und
im Magen-Darmtrakt, daneben auch im Dottersack gebildet. Außerdem
produzieren verschiedene Tumoren AFP. Man bestimmt es bei Verdacht auf
und in der Nachsorge von Leberkrebs, Keimzelltumoren (Hodentumoren,
Eierstocktumoren und anderweitig lokalisierte Keimzelltumoren). |
| AFP wird nicht von reinen Seminomen produziert und hohe
AFP Werte widersprechen deshalb dem histologischen Ergebnis Seminom. |
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| Referenzbereich |
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Bereich |
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Einheit |
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0 - 10 |
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µg/l |
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| Allgemeiner Hinweis:
Erhöhte Tumormarker haben schon unzählige Patienten unnötiger Weise
beunruhigt. Besonders, wenn sie als Suchtests eingesetzt wurden. Ein
erhöhter Wert kann durch einen Tumor verursacht werden, kann aber meist
auch viele andere, gutartige Ursachen haben. |
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| Folgende Erkrankungen können zu erhöhten Werten des
AFP führen |
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| ● |
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Leberkarzinom (Leberkrebs) |
| ● |
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Keimzelltumoren des Hodens |
| Teratome, Dottersacktumoren |
| ● |
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Keimzelltumoren der Eierstöcke |
| Teratome, Dottersacktumoren |
| ● |
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Selten erhöht bei Magenkrebs,
Bauchspeicheldrüsenkrebs, Dickdarmkrebs oder Gallengangskrebs. Noch
seltener bei Lungenkrebs. |
| ● |
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Erhöhungen auch bei Kindern unter 1 Jahr
und bei Frauen in der Schwangerschaft. |
| ● |
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Gutartige Erkrankungen |
| Leberzirrhose, akuter Virushepatitis
(=Leberentzündung), chronisch aktive Virushepatitis, bei manchen
Erkrankungen des Kindesalters (Virushepatitis, Ebstein-Barr Virus
Infektion = Infektiöse Mononukleose, Gallengangsfehlbildungen,
Gallestauung und anderen seltenen Erkrankungen) |
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Beta-HCG ( Humanes
Choriongonadotropin beta, ß HCG ) 1. Wahl |
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| HCG wird normalerweise in den Zellen der Plazenta
(Mutterkuchen) gebildet (geringe Mengen auch in der Hirnanhangsdrüse und
im Hoden). |
| Seine Bestimmung findet daher Anwendung bei der |
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| ● |
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Schwangerschaftsbeobachtung |
| ● |
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Die HCG-Bestimmung dient ferner als
Schwangerschaftsnachweis |
| ● |
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Darüber hinaus wird HCG aber auch von
bestimmten Tumoren gebildet, zu deren Erkennung und Verlaufsbeobachtung
man HCG im Blut bestimmen kann |
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| Als Tumorsuchtest ist die HCG-Bestimmung nur bei
bestimmten Patientengruppen sinnvoll. Wichtiger ist die Messung des HCG
für die Beobachtung des Verlaufs bestimmter Tumor-Erkrankung und der
Kontrolle der Behandlung. Wie erwähnt, wird HCG auch zur Erkennung und
Kontrolle einer Schwangerschaft bestimmt. |
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| Referenzbereich |
| Altersgruppe |
HCG und HCG +
Beta-HCG |
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Einheit |
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| Männer und Frauen vor der Menopause |
bis 5 |
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IU/l |
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| Frauen nach der Menopause |
bis 10 |
|
IU/l |
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| freies Beta - HCG |
bis 0.2 |
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IU/l |
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| Männer und Frauen bis 60 Jahre |
< 5 |
|
IU/l |
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| Männer und Frauen über 90 Jahre |
0 - 7.1 |
|
IU/l |
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| Folgende Erkrankungen und Ursachen können zu
erhöhten Werten des Beta - HCG führen |
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| ● |
|
Hodentumoren |
| ● |
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Chorionkarzinom |
| vom Mutterkuchen ausgehender Tumor, meist
nach Ende der Geburt/Fehlgeburt in der Gebärmutter auftretend; auch
unabhängig von einer Schwangerschaft und auch beim Mann vorkommend |
| ● |
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Blasenmole |
| Tumor aus Gewebe des Mutterkuchens,
Entstehung während der Schwangerschaft |
| ● |
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Keimzelltumoren außerhalb der Keimdrüsen |
| Mediastinaltumoren, Retroperitonealtumoren,
seltener innerhalb des Schädels |
| ● |
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Seltener durch andere Tumoren |
| des Darms, der Niere, der Brust, des
Magen-Darmtraktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Lunge, der
Eierstöcke |
| ● |
|
Nierenversagen |
| Leichte Erhöhungen. Starke Erhöhung bei
Frauen nach dem Wechsel und Nierenversagen |
| ● |
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Eklampsie und Präeklampsie |
| Schwangerschaftskomplikation mit Hochdruck
und Krämpfen |
| ● |
|
Mehrlingsschwangerschaft |
| Mehrlingsschwangerschaften haben im
Vergleich zu normalen Schwangerschaften erhöhte und schneller steigende
Werte (kann aber zur sicheren Feststellung einer
Mehrlingsschwangerschaft nicht wirklich verwendet werden) |
| ● |
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Erhöhte Werte in der Schwangerschaft
finden sich bei Down-Syndrom (Trisome 21, Mongolismus) des Kindes |
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LDH ( Laktatdehydrogenase ) 2. Wahl |
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| Die LDH ist ein Enzym (also ein Biokatalysator der
bestimmte Vorgänge im Stoffwechsel der Zellen ermöglicht), das in allen
Zellen des Körpers vorkommt, daher findet man Erhöhungen der LDH
Aktivität im Blut bei sehr vielen Erkrankungen. Man bestimmt die
Aktivität dieses Enzyms bei Verdacht auf bestimmte Erkrankungen und zur
Beobachtung maligner Erkrankungen. |
| Im Stoffwechsel muss oft eine Substanz in eine andere
umgewandelt werden. Und dazu ist meist ein bestimmtes Enzym notwendig.
LDH ermöglicht die Umwandlung von Laktat in Pyruvat, bzw. von Pyruvat
wieder in Laktat. Das ist ein zentraler Schritt im Energiestoffwechsel
der Zellen, der bei der Verbrennung von Zucker wichtig ist. |
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| In welchen Zellen kommt die LDH vor? |
| Die LDH kommt prinzipiell in allen Zellen vor,
besonders hohe Konzentrationen findet man in der Leber, dem Herzen, dem
(Skelett)muskel, der Niere und den roten Blutkörperchen. In der
Blutflüssigkeit ist normalerweise wenig LDH. Werden Zellen geschädigt
oder gehen zu Grunde, steigt die LDH in der Blutflüssigkeit an. |
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| Was bedeuten erhöhte Werte? |
| Leicht erhöhte Werte sind schwer zu interpretieren,
weil sie bei sehr vielen Erkrankungen vorkommen können. Stärker erhöhte
Werte finden sich bei Hämolyse (Zerfall roter Blutkörperchen), Vitamin
B12/Folsäuremangel, Herzinfarkt, Lebererkrankungen, malignen
Erkrankungen, letztlich bei allen Erkrankungen, bei denen eine größere
Anzahl von geschädigt sind. Auch Leistungssport und körperliche Arbeit
können zu Erhöhungen führen. Die Bedeutung der LDH Bestimmung liegt oft
darin, dass man bei normalen LDH Werten bestimmte Erkrankungen
ausschließen kann. Vermutet man z.B eine durch Vitamin B12-Mangel
verursachte Blutarmut, macht dies eine normale LDH sehr
unwahrscheinlich. |
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| Referenzbereich (
Referenzbereiche stark methodenabhängig! ) |
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Bereich |
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Einheit |
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| Männer |
135 - 225 |
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U/l |
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| Frauen |
135 - 215 |
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U/l |
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| Hinweis: aus isolierten, leichten
Erhöhungen oder Erniedrigungen von Laborwerten kann man in den
allermeisten Fällen keine Schlussfolgerungen auf irgendeine Erkrankung
ziehen. Liegen also nur leichte Veränderungen vor, muss keineswegs
irgendeine der nachfolgend genannten Erkrankungen oder Veränderungen
vorliegen! |
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| Folgende Erkrankungen und Ursachen können zu
erhöhten Werten der LDH führen |
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| ● |
|
Erkrankungen der Leber |
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Virus-verursachte Leberentzündung (Virushepatitis), Vergiftung (z.B.
Knollenblätterpilz), Plötzliche Durchblutungsstörung der Leber (z.B.
wegen Herzversagen), Lebermetastasen (Tochtergeschwülste in der Leber),
Lebertumore, Leberzirrhose, Gallengangsverschluss |
| ● |
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Hämolysen (Zerfall roter Blutkörperchen) |
| Die Erhöhung der LDH ist ein Zeichen einer
Hämolyse (neben vermindertem Haptoglobin, erhöhtem freien Hämoglobin,
erhöhter Retikulozytenzahl, erhöhtem Bilirubin u.a.) |
| ● |
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Vitamin B12/Folsäure-Mangel |
| Bei Mangel von Vitamin B12 und/oder
Folsäure kommt es zu Störungen der Bildung der roten Blutkörperchen.
Diese werden dann großteils bereits im Knochenmark, wo sie gebildet
wurden, wieder abgebaut. Das führt zu einer Erhöhung der LDH im Blut. |
| ● |
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Herzerkrankungen |
| Wenn der Herzmuskel beschädigt wird oder zu
Grunde geht, wird LDH frei. |
| ● |
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Muskelerkrankungen |
| Wird Muskelgewebe geschädigt, wird LDH
frei. |
| ● |
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Infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches
Drüsenfieber) |
| Die Infektiöse Mononukleose ist eine
Infektionskrankheit, die durch Epstein-Barr-Viren verursacht wird. Meist
sind Kinder oder jüngere Erwachsene betroffen. Grippe-artige
Beschwerden, Mandelentzündung, Lymphknotenschwellungen kommen vor. Aber
auch die Leber ist oft beteiligt und Gelbsucht kann auftreten. |
| ● |
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Maligne Erkrankungen ("Krebs") |
| Die LDH ist zwar nicht geeignet, als
Tumorsuchtest zu dienen, aber für die Beobachtung einer Tumorerkrankung
oder die Einschätzung des Ausmaßes kann man sie einsetzen. Dabei gilt
vereinfacht ausgedrückt: je höher die LDH um so schlechter sind die
Aussichten. |
| ● |
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Andere Erkrankungen |
| Jede Erkrankung, bei der eine größere Zahl
von Zellen geschädigt wird, führt zu einer LDH Erhöhung. |
| ● |
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Körperliche Anstrengung (Sport, Arbeit) |
| Erhöhungen bis zur 5-fachen oberen
Referenzbereichsgrenze wurden beobachtet. Ursache: LDH wird aus der
Muskulatur frei. |
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